Hallo, mein Name ist Fuerteventura und mein Spitzname ist „die Insel des ewigen Frühlings“. Da ich sehr stolz auf meine Bewohner bin und meine Besucher liebe, möchte ich mich dir gerne vorstellen. Ich beschreibe mich selbst gerne als warm und gutaussehend, überraschend und vielfältig, ruhig wenn es sein muss und lebhaft wenn es kann. Es ist mir ein aufrichtiges Vergnügen, dich kennenzulernen.
Ich habe die spanische Staatsbürgerschaft, gehöre zur Familie der Kanarischen Inseln und bin Mitglied der Provinz Las Palmas. Mit einer Fläche von 1660 km² bin ich schon recht groß geworden und nach meinem Cousin Teneriffa das zweitgrößte Mitglied der Familie. Im Jahr 2020 hatte ich knapp 120.000 Einwohner und damit von allen Kanarischen Inseln den viertgrößten Anteil. Außerdem bin ich geologisch gesehen das älteste Mitglied der Kanarischen Familie.

Mein Name, Fuerteventura, setzt sich aus zwei spanischen Wörtern zusammen: „Fuerte“ = „stark“ und „Ventura“ = „Glück“. Häufig wird mein Name mit den starken Winden in Verbindung gebracht, die gelegentlich um mich wehen. Doch das ist nicht ganz richtig – mein Name verweist vielmehr auf „starkes Glück oder Reichtum“, ein Prinzip, das ich gern für jeden von euch verwirkliche. Schöner kann es kaum sein, oder?
Durch einen Vulkanausbruch kam ich vor 20 Millionen Jahren zur Welt. Meine letzten vulkanischen Aktivitäten liegen schon etwa 4.000 bis 5.000 Jahre zurück. Man sagt mir, meine ersten Besucher seien aus Nordafrika gekommen. Aber weil das schon so lange her ist, kann ich es mir nicht mehr so genau vorstellen. Meine einheimischen Bewohner werden bis heute noch „Maho“ oder „Mahorero“ genannt. Das Wort stammt vom Begriff „mahos“, einer Art Ziegenschuh, den meine ersten indigenen Bewohner trugen.

Um 1340 wurden erste spanische und portugiesische Expeditionen zu mir geschickt. Sie wurden gefolgt von den Mauren und anderen Europäern. 1405 beendete Jean de Béthencourt meine drei Jahre währende Eroberung und gründete meine erste Hauptstadt im malerischen Betancuria. 1835 sollte Puerto del Rosario die Fackel als Hauptstadt übernehmen. Nach dieser ersten Eroberung folgten noch einige Angriffe und Besetzungen. 1912 erhielten die Kanarischen Inseln Autonomie und 1927 bildeten Gran Canaria, Lanzarote und ich gemeinsam die Provinz Las Palmas.
Heute ist meine Bevölkerung sehr vielfältig. Es ist eine interessante Mischung von Südeuropäern, hauptsächlich aus Spanien und Italien, ergänzt durch Nord-, Zentral- und Westeuropäer, Mittel- und Südamerikaner sowie Afrikaner.
Ich liege etwa 100 Kilometer von der nordafrikanischen Küste entfernt und auf fast derselben geographischen Breite wie Florida und Mexiko. Ich bin 100 Kilometer lang und messe an meiner breitesten Stelle 31 Kilometer und an meiner schmalsten lediglich 5 Kilometer. Mein höchster Gipfel ist die Pico de la Zarza (807 m) und befindet sich im südwestlichen Teil. Ich habe die längsten Strände aller Kanarischen Inseln. Außerdem darf ich meine Besucher mit sagenhaften 152 verschiedenen Stränden verwöhnen, von denen 50 Kilometer mit weißem Sand bedeckt sind und 25 Kilometer mit schwarzem vulkanischem Kies. Zu den beliebtesten gehören die Playas de Corralejo, Playa de Ajuy, Playa de Cofete, Playa de Sotavento und die Playas de El Cotillo.
Zudem wurde ich unter 500 europäischen Regionen als eines der attraktivsten Reiseziele für Kultur-, Umwelt- und Nachhaltigkeitstouristen ausgezeichnet.
Zum Schluss noch dies: Ich bin in 6 Regionen/Gemeinden unterteilt: Antigua, Betancuria, La Oliva, Pájara, Puerto del Rosario und Tuineje. Gemeinsam umfassen sie rund 100 Gemeinden und Dörfer. Dazu gehört auch die nahegelegene Insel Isla de Lobos, die zur Region La Oliva zählt.

Mein Klima ist das ganze Jahr über angenehm, daher auch mein Spitzname. Meine durchschnittliche Höchsttemperatur im Jahr beträgt 24,3 Grad, während meine durchschnittliche Tiefsttemperatur 17,8 Grad beträgt. Mit knapp unter 16 Regentagen pro Jahr bin ich eine der trockensten Inseln im Kanarischen-Gebiet. Herrlich, nicht wahr?
Der Ozean sorgt dafür, dass die heißesten Winde der Sahara fernbleiben – aber nicht immer. Die Calima, ein Sandsturm aus der Sahara, kann die Temperaturen kurzfristig um 10 Grad steigen lassen. Durch das feine rote Staubaufkommen kann die Sicht schlecht werden und das Phänomen verursacht trockene Luft.
Meine Wirtschaft basiert hauptsächlich auf dem Tourismus. Die wichtigsten touristischen Gebiete sind die Regionen Morro Jable und Costa Calma im Süden, Caleta de Fuste südlich von Puerto del Rosario und Corralejo im Norden. Weitere wichtige Branchen sind Fischerei und Landwirtschaft.
Im Jahr 2009 wurde ich von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Aufgrund meines trockenen Klimas beherberge ich überwiegend xerophytische Vegetation – also Pflanzen, die Trockenheit lieben und auf längere Phasen mit wenig Feuchtigkeit eingestellt sind. Passend wie gemacht!
Mein Tierreich umfasst den bedrohten Kanarischen Geier und beachtliche Populationen der Halsbandschwalbe, Mauersegler, Rohrsänger und verschiedener Finkenarten. Eine bunte Vielfalt an Schmetterlingen verschönert mich regelmäßig mit ihren prächtigen Farben. Auch wilde Hunde und Katzen, berberartige Erdhörnchen und Geckos fühlen sich bei mir wohl.

Ich habe drei Auditorien: in Antigua, Corralejo und Puerto del Rosario. Hier werden alle Formen der darstellenden Kunst präsentiert, aber auch Konferenzen, Wohltätigkeits-Gala-Abende und politische Treffen finden statt.
Neben den vielen Live-Shows, Konzerten und Festivals in kleineren Sälen, auf Plätzen und in gemütlichen Gassen habe ich auch größere Veranstaltungen wie „Lebrancho Rock“ in Puerto del Rosario, das sich auf lokale Bands konzentriert, und „Fuertemusica“ in El Cotillo.
Ich bin zudem Heimat zahlreicher Museen und Ausstellungsräume wie das Antigua Windmill Craft Centre, das Salzmuseum und das Archäologische Interpretationszentrum von Atalayita. Außerdem gibt es den Skulpturenpark im Freien in Puerto del Rosario mit über 100 Kunstwerken verschiedener Künstler.
Meine traditionelle Küche ist aufgrund der klimatischen Bedingungen relativ einfach. Ich nutze mein großes natürliches Fischangebot. Außerdem liebe ich die „papas arrugadas“, ein Gericht aus runzligen Kartoffeln, das mit Mojo (einer scharfen Chilisoße) oder Puchero Canario (einem Fleisch-Eintopf) serviert wird. Das wichtigste Fleisch stammt von der Ziege. Zudem liefern die Ziegen auch Milch, woraus z. B. köstliche Käse entstehen.
Neben der traditionellen Küche entstand durch den Zustrom vieler Nationalitäten ein großes Angebot internationaler Küchen: spanische Tapas, italienische Pizza, französische Croissants, argentinisches Steak… Alles aufzuzählen wäre fast unmöglich. Eines steht fest: kulinarisch verwöhnt zu werden ist bei mir keine Frage.

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper ist mir sehr wichtig. Deshalb ermögliche ich viele Sportarten. Meine wichtigsten einheimischen Sportarten sind kanarisches Ringen, Juego del Palo (eine kanarische Kampfsportart, wörtlich „Stockspiel“) und ein kanarisches Boule-Spiel, das dem französischen Petanque ähnelt.
Durch mein mildes Klima und die Umgebenheit vom Meer sind Wassersportarten sehr beliebt. An erster Stelle steht: Surfen. Ich bin das Surfer-Paradies Europas. Die Passatwinde im Sommer und die Wellen des Atlantiks im Winter garantieren ideale Surfbedingungen das ganze Jahr über. Besonders meine Nordküste ist eine Aneinanderreihung von Surf-Spots mit Beach Breaks und Reef Breaks. Die Surf-Community wächst täglich und sorgt für farbenfrohe und relaxte Vibes.
Neben dem Surfen sind auch Kitesurfen und Windsurfen sehr beliebt. In jeder Ecke können diese fantastischen Sportarten praktiziert werden. Der Hot-Spot ist die Playa de Sotavento. Dort finden jährlich internationale Wettkämpfe statt. Zusätzlich zu den Wassersportarten sind Schwimmen, Tauchen und Segeln sehr populär.
Auch Radsport ist im Trend: Mountainbiking auf meinen Kieswegen oder Straßenradfahren auf gut gepflegtem Asphalt – die Wahl liegt bei dir. Schließlich sind Skateboarden, Joggen, Wandern, Fitness und Yoga ebenfalls sehr beliebt.

Wie du siehst, habe ich einige Ass im Ärmel. Ich bin extrovertiert, lebensfroh und fröhlich. Ich bevorzuge nicht allzu viele Regeln und ziehe mich manchmal gerne zurück, um zur Ruhe zu kommen. Offenheit für Vielfalt ist meine wichtigste Norm. Wer du bist oder was du tust, ist interessant – aber für mich an zweiter Stelle gegenüber wer du bist. Bei mir darf jeder er selbst sein: Mann, Frau oder genderneutral, groß oder klein, schlank oder kräftig, blond oder brünett. Was spielt das schon für eine Rolle? Fühlst du die Verbindung? Dann freue ich mich darauf, dich bald zu treffen. Ich heiße dich schon jetzt herzlich willkommen.

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